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Eine virtuelle Expedition

Nun zum aktuellen Forschungsstand: folgende vier Menschen haben sich in der jüngeren Vergangenheit mit dem Thema Berg Cudi auseinandergesetzt oder forschen teilweise immer noch daran:

David Rohl, Archäologe aus England, hat in seinem 1998 erschienen Buch »Legend – The Genesis of Civilisation« eine ausführliche Ausarbeitung veröffentlicht, warum er den Berg Cudi für den Landeplatz der Arche hält. Er versucht auch, viele weiteren Ereignisse aus dem Buch Genesis archäologischen Befunden zuzuordnen.

Charles Willis war schon einmal am Berg Cudi, nachdem er zuvor etliche Male am Ararat nach der Arche geforscht hatte. Auf den Cudi-Gipfel konnte er jedoch nicht gelangen. Er ist 2012 verstorben.

Bill Crouse hat die stichhaltigsten Argumente für den Berg Cudi als Landeplatz der Arche systematisch zusammengestellt und unter anderem in einer Ausgabe von »Bible and Spade« veröffentlicht, die auf seiner Internetseite www.rapidresponsereport.com heruntergeladen werden kann. Zu ihm stehe ich in engem E-Mail-Kontakt und wir tauschen regelmäßig gegenseitig unsere Erkenntnisse aus – eine deutsch-amerikanische Forschungsgemeinschaft.

Nun, ich selbst – Timo Roller – bin ein weiterer aktiver Cudi-Forscher. Natürlich kommen mir die Vorarbeiten von Rohl, Willis und vor allem Crouse zugute, doch darüber hinaus bieten sich durch die Möglichkeiten des Internet in den letzten vier bis fünf Jahren ganz neue Dimensionen der Forschung – vor allem durch Google Earth und Google Books, aber auch durch die Suchmaschine von Google, durch Wikipedia, flickr, facebook und Panoramio. Auch die Entdeckungen bei HPG wären ohne Internet natürlich nicht möglich gewesen.

In meinem Buch »Bible Earth« bin ich nur kurz auf den Berg Cudi eingegangen, habe ihn dann aber mit Google Earth sehr ausgiebig untersucht. Anhand der auf dem Gipfel aufgenommenen Fotos von Bell, Bender, Thoma und der HPG konnte ich durch den Vergleich mit Bildmaterial von Google Earth sowie dem Panoramabild von 1909 den mutmaßlichen Landeplatz der Arche sehr genau lokalisieren. Da der Cudi ein größeres Gebirgsmassiv darstellt und von der Ferne ein eindeutiger Gipfel nicht erkennbar ist, war dies nicht ganz einfach, denn selbst Bill Crouse, der 2008 ins Gebiet am Fuße des Cudi gereist ist, hat von den Einheimischen vor Ort Koordinaten erhalten, die sich als falsch herausgestellt haben.

Es wird sich nun zeigen, welche neuen Erkenntnisse das Symposium in Sirnak im Herbst 2013 mit sich bringt.


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