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Abenteu(r)er am Ararat

Der Große Ararat: Hier landete die Arche Noah nicht am Ende der Sintflut!

Im Gegensatz zu den meisten Veröffentlichungen zur Sintflut, die das Ereignis als lokale Katastrophe mit einer mythischen Überhöhung durch die Überlebenden betrachten, gibt es – vor allem in Amerika – bibeltreue Christen, die die Suche nach der Arche immer noch als eines der hoffnungsvollsten Unterfangen verstehen, die biblischen Berichte über die Anfänge der Menschheit archäologisch zu beweisen. Gerade im Sommer 2009 machte sich wieder einmal eine sehr gut ausgerüstete Expedition auf den Weg zum Ararat – allerdings ohne bisher bekannt gewordene vorzeigbare Ergebnisse.

Einer der bekanntesten Forscher am Ararat war Fernand Navarra, der am 6. Juli 1955 in einer Gletscherspalte in 4300 Metern Höhe einen Balken der Arche Noah gefunden haben will. Inzwischen hat sich dieser Bericht – wie viele andere auch – als wenig stichhaltig erwiesen. Und so kam die Studiengemeinschaft Wort und Wissen, die sich als eine der wenigen deutschsprachigen Organisationen mit der wörtlichen Auslegung der Heiligen Schrift – auch in Bezug auf die ersten Kapitel der Genesis – beschäftigt, 1993 zu dem ernüchternden Ergebnis: »Wir schließen einen Fund der Arche auf dem Ararat nicht aus. Solange die Faktenlage aber noch derart diffus ist, kann keine Aussage außer dem Satz »Wir wissen es nicht« getroffen werden.«


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